Medea Filmproduktion präsentiert Georgien als Drehort
Trotz hohen Aufwands preisgünstig produzieren: Das will Medea Filmproduktion Service ermöglichen. Das junge Kölner Unternehmen bietet sich als Service Producer in Georgien an. Was zunächst exotisch klingt, kann sich für deutsche Filmproduktionen durchaus rechnen.
Georgien hat eine lange Filmtradition, die Hauptstadt Tiflis beherbergt Studios, die sich mit denen von Mosfilm durchaus messen können. Nur fünf Mio. Menschen leben in dem Land, das etwa die Größe des Freistaats Bayern hat. Georgien verfügt über mediterrane Strände und das Hochgebirge des Kaukasus ebenso wie über Wälder, Weinanbaugebiete und Wüstenlandschaften. Produzent Matthias Haeb: "Es gibt dort unglaublich vielfältige Landschaften, man muss sie nur entdecken." Tiflis habe einen urbanen Charakter, der sowohl klassizistische Bauten, landestypische Architektur und die Moderne anbietet. Haeb wurde von der Georgierin Irina Kurtischwili auf das außergewöhnliche Filmland aufmerksam gemacht. Sie studierte in Tiflis Filmdesign und absolvierte an der Kölner Kunsthochschule für Medien ein Aufbaustudium. Im März 2001 gründeten beide das Unternehmen, das Standorte in Köln und in Tiflis hat. "In meiner Heimat sind die Kapazitäten nicht ausgelastet. Wir haben qualifiziertes Personal, und auch die technische Ausstattung ist modern. Wenn etwas fehlen sollte, kann es unkompliziert beschafft werden", schildert Irina Kurtischwili die technische Situation.