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Neues aus Westeros

REVIEW STREAMING: „A Knight of the Seven Kingdoms“

Basierend auf der Buchreihe rund um den Heckenritter, verspricht die Serie ein leichtfüßigeres Abenteuer aus der Welt von Westeros. Hier unsere Besprechung zu „A Knight of the Seven Kingdoms“, die am 18. Januar bei HBO Max startet.

Lea Morgenstern14.01.2026 10:04
REVIEW STREAMING: „A Knight of the Seven Kingdoms“
Peter Claffey in der HBO-Max-Serie „A Knight of the Seven Kingdoms“ Steffan Hill/HBO

Sehr ritterlich wirkt Dunk beziehungsweise Ser Duncan the Tall (Peter Claffey) zunächst nicht. Die Zuschauenden lernen ihn nicht etwa als heroischen Kämpfer in einer Schlacht oder bei einem Turnier kennen. Stattdessen steht er im strömenden Regen und hebt ein Grab für einen alten Mann aus – wie sich herausstellt, handelt es sich um seinen Ziehvater, den Ritter, dem er als Knappe gedient hat. Von Beginn an gelingt es „A Knight of the Seven Kingdoms“ so, ihren Protagonisten als zutiefst menschlich und bodenständig darzustellen, als keinen klassischen Helden, sondern einen Mann, der sich einfach nur durchschlägt. Vermenschlichend auf eine ganz andere Art wirkt dann eine Szene nur wenige Minuten nach dem Begräbnis, in der Dunk mit nackten Hintern neben einem Baum hockt und man doch mehr von den Inhalten seines Darms zu sehen bekommt, als einem vielleicht lieb wäre. Für die einen sicherlich amüsanter Fäkalhumor, für die anderen vielleicht dann doch eher eine unnötige Provokation. Denn, dass die Geschichte rund um den Heckenritter Ser Duncan the Tall und seinen Knappen Egg (Dexter Sol Ansell) sich von den Geschichten, die das Publikum bisher aus der Welt von Westeros kennt, abheben dürfte, hatte Showrunner Ira Parker bereits im Vorhinein angekündigt.

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