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Wettbewerb

REVIEW VENEDIG: „No Other Choice“

Pechschwarze Komödie über einen arbeitslosen Manager, der zu drastischen Mitteln greift, seinen alten Posten wieder übernehmen zu können.

Thomas Schultze30.08.2025 19:55
 „No Other Choice“
„No Other Choice“ CJ ENM/Plaion

Der Klassenkampf im südkoreanischen Kino geht weiter. Wie schon in „Parasite“, Bong joon-hos längst als moderner Klassiker gefeierter Cannes-Erfolg und Oscargewinner, wird er mit den allerhärtesten Bandagen ausgefochten, die Filmkameras in Verbindung mit Sound und Schnitt zu bieten haben, wenn nun auch Park Chan-wook sein nicht unbeträchtliches Talent in die Waagschale wirft, um Bilder für ein modernes Südkorea, eine moderne Welt zu finden, die crushed by the wheels of industry ist. Wie der in Venedig einen Tag zuvor gezeigte „Bugonia“ von Yorgos Lanthimos ist auch „No Other Choice“ ein extremes, ein totales Filmerlebnis, erzeugt von einem Filmemacher, auf den Jerry Lewis’ Beschreibung vom „total filmmaker“ hoch Zwei zutrifft: Anders als im Kino ließe sich diese Geschichte nicht erzählen.

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